Christa Kozik und der Schneemann aus Afrika

Kiezreporter
// 19.03.2012 // Redaktion

Die achtfache Großmutter Christa Kozik ringt noch bis heute um das verlorene Lächeln ihrer Kindheit. 1941 im 2. Weltkrieg geboren, hatte sie keine glückliche Kindheit. Aber tapfer besiegt sie den Schatten ihrer Kindheit  und lächelt uns in ihren Kinderbüchern entgegen. Mehrere Generationen kennen inzwischen ihren 30-jährigen „ Engel mit dem goldenen Schnurrbart“ und den Jugendfilm über die erste Liebe „Sieben Sommersprossen“. Damals ein nicht ganz jugendfreier Film mit viel zu freizügigen Bildern. Heute lächeln wir auch darüber.

Ihre Söhne waren gerade 3 und 6 Jahre alt und besuchten den Kindergarten, als Christa Kozik an der Filmhochschule in Babelsberg Ende der 60er Jahre an einem Frauensonderstudium teilnahm und Dramaturgin wurde.

 

Am 15.3.2012 las Christa Kozik im Haus der Generationen und Kulturen vor 60 Grundschulkinder der 2. Klassen der Weidenhof- und der Priesterweg-Grundschule aus ihrem Kinderbuch „Ein Schneemann für Afrika“ vor, das in der Regie von Rolf Losanski  verfilmt wurde.

Christa Kozik ist es hervorragend gelungen, die Kinder zu unterhalten und zu begeistern, sie in das Buchgeschehen mit einzubeziehen. Es war eine wahre Freude - auch für die Lehrerinnen, die sich  in ihre Kindheit zurückversetzt fühlten.

Man sah es ihnen an ihrem  Lächeln an. Und dieses Lächeln ist es, was Christa Kozik selbst ausmacht. Das verlorene Lächeln ihrer Kindheit. Am Ende ihrer Geschichten gibt es daher immer die Hoffnung, dass die Menschen zueinander finden. Wie in allen ihren Büchern.

Mit großem Applaus wurde Christa Kozik von den Kindern verabschiedet und da der Osterhase ja schon fleißig mit seinen Vorbereitungen beschäftigt ist, wird er wohl einigen der Kinder ganz sicher ein Buch von  Christa Kozik in das Osterkörbchen legen.

 

Jutta  Jagßenties

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