Gemeinwesen Akademie „Wissen schafft Kunst“

Bildung
// 26.06.2013 // Redaktion

Donnerstag, 04. Juli 2013, 19:30 im Friedrich-Reinsch-Haus

Lesung von Texten traumatisierter Menschen

 „Ja und ich kann mich persönlich an meine Einschulung gar nicht erinnern nein also das ist irgendwie in dem ganzen Kriegsgewimmel untergegangen aber es waren schon irgendwie Flugzeuge zu sehen also welche nun weiß ich nicht jedenfalls waren Flugzeuge am Himmel zu sehen und ich hatte große Angst und hab immer geschrieen und geweint immer abwechselnd“ (Zitat aus dem Stück INSTANT)

Die Referenten lesen aus dem Stück INSTANT. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch mit den Zuhörenden statt.    

Dass ohne Wissen keine Kunst möglich ist, meinen viele. Kunst kommt von Können, sagt man auch. Andererseits heißt es oft: Wer zu viel weiß, denkt zu viel und ist nicht mehr kreativ. Aber ist es vielleicht sogar so, dass durch die Kunst auch Wissen entstehen kann? Was bedeutet überhaupt: etwas wissen? In dieser Einführungsveranstaltung zur Reihe sprechen wir über die Vorurteile der Wissenschaft gegenüber der Kunst und umgekehrt. Es wird anhand von Beispielen aus der praktischen Arbeit der Referenten gezeigt, wie eine sich gegenseitig bereichernde Zusammenarbeit von Wissenschaft und Kunst möglich sein könnte, ohne die Grenzen beider zu verneinen oder beliebig zu werden.