Gänseblümchen im Sonnenschein

Kiezreporter
// 18.07.2012 // Redaktion

Gänseblümchen oder auch Tausendschön, das Blümchen der kleinen Mädchen, von dem sie gerne Sträußchen pflücken und Arm- oder Stirnbänder flechten. Es ist nicht verwunderlich, dass das hübsche Pflänzchen mit den winzigen weißen oder rosafarben angehauchten Blütenköpfen und gelber Mitte allerlei Namen trägt: Tausendschön, Maßliebchen, Augenblümchen...

Das Gänseblümchen ist botanisch betrachtet ein Korbblütler und eng verwandt mit der Margerite und dem Löwenzahn.

Es wächst überall auf Wiesen und Weiden, im Rasen, am Wegesrand – oft so dicht, dass man nur zuzugreifen braucht. Je nach Standort oder Nährstoffangebot fallen die Blattrosetten mal größer, mal kleiner aus. Das Gänseblümchen ist das ganze Jahr über zu finden. Im Spätwinter und im Frühjahr ist es am wertvollsten, weil zu der Zeit kaum anderes frisches Grün zur Ernte aus dem Garten zur Verfügung steht.

Die Blüten finden vor allen Dingen Verwendung zum Mischen mit anderen Salaten, mit Feldsalat etwa, auch kombiniert mit Löwenzahn. Oder auch nur zur Dekoration. Sie schmecken leicht bitter und säuerlich. Verwendet werden die ganzen Blattrosetten mit Knospen und Blüten.

Die Blütenknospen kann man auch in einer Essigmarinade marinieren und als Kapernersatz verwenden.

 

Gänseblümchensalat mit Radieschen

Zutaten1 Bund Radieschen geraspelt oder geschnitten, Nach Bedarf  Gänseblümchen – Blüten, Knospen, Blätter, Essig, Öl, Schnittlauch, Salz und Pfeffer

Zubereitung  Reichlich Blätter und Blüten der Gänseblümchen gründlich reinigen und mit 1 Bund geschnittenen oder geraspelten Radieschen vermengen. Die restlichen Zutaten zu einer Marinade vermischen.
Diesen Salat kann man sehr gut mir hartgekochten Eiern servieren.