Pflanzenportrait - Die Kornblume

Kiezreporter
// 13.07.2012 // Redaktion

Die Kornblume galt früher als Ackerunkraut und wurde als solches so erfolgreich bekämpft, dass sie fast ausgestorben ist. Aber heute können wir uns wieder an ihren herrlich blauen Blüten erfreuen.

Die blühende blaue Kornblume ist sehr hübsch anzusehen. Sie gehört zu den Flockenblumen. Sie gedeiht an sonnigen Standorten. Die wild wachsende Kornblume findet man auf Wiesen und zwischen Getreidefeldern.

Die Bitter- und Gerbstoffe der Kornblume machen sie vor allem zu einer Heilpflanze gegen Probleme des Verdauungsapparates. Mit ihren adstringierenden (zusammenziehenden) Eigenschaften kann sie jedoch auch Hautprobleme lindern und gereizte Schleimhäute beruhigen, was gegen Husten und Mundschleimhautentzündungen helfen kann.

In Teemischungen wird sie gerne eingesetzt, weil sie die Kräutermischung optisch aufwertet. Sie gilt als sogenannte Schmuckdroge.

 

Tee

1 Esslöffel Blüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. Fördert den Appetit, stärkt die Verdauung, Galle und Leber. Getrunken wird eine Tasse vor den Mahlzeiten.

Kornblumen-Blüten werden aber meistens nur anderen Teemischungen (z.B. Hustentees) beigegeben.

Umschläge

Kompressen mit dem Tee helfen bei geschwollenen Augen.

Bäder

Tee-Bäder helfen bei Hauterkrankungen und juckender Haut.

Zwei Fußbäder täglich helfen gegen Ödeme.

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