Bündnis für den Schlaatz

Nachrichten
// 20.11.2019 // Redaktion

Wohlfühlen im Stadtteil – Perspektiven für den Schlaatz

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung „Bündnis Am Schlaatz“ am 7. November ging die gemeinsame Stadtteil-Arbeit der dort ansässigen Wohnungsunternehmen des Arbeitskreises StadtSpuren und der Landeshauptstadt Potsdam in die nächste Phase. Ein Schwerpunkt der Vereinbarung ist die Verbesserung des Wohnumfelds.

Der Unterzeichnung vorangegangen waren die Visionenwerkstatt Schlaatz_2030 im Herbst 2017 und drei Akteurskonferenzen. Dabei wurden jeweils Teile eines Leitbilds für das Quartier sowie Zielstellungen und Umsetzungsmöglichkeiten erarbeitet. Eine erste Information der Bewohnerschaft fand anlässlich des diesjährigen Stadtteilfestes durch die Stadt Potsdam und das Quartiersmanagement von Stadtkontor statt.

Die Wohnungsunternehmen der ProPotsdam, die Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft, die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 und die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam sowie die Landeshauptstadt und die Träger und Einrichtungen wollen künftig Themen der Stadtentwicklung wie Städtebau, Architektur, Energiegewinnung und -verbrauch, Verkehr, Freiraumentwicklung, Infrastruktur und Beteiligung gemeinsam angehen. Dafür soll nun der Masterplan „Schlaatz 2030“ erarbeitet werden.

Um den gemeinsamen Entwicklungsprozess vor Ort voran zu bringen, werden zunächst Sofortmaßnahmen zum Thema Ordnung & Sauberkeit, der Umbau der Wegeverbindung ‘Lange Linie’ zwischen Magnus-Zeller-Platz und dem Schlaatzer Markt sowie ein Partizipationskonzept erarbeitet.

Erste konkrete Vorhaben gibt es bereits: Es gab einen Workshop mit jenen Akteuren, die mit dem Thema Sauberkeit beschäftigt sind. Ziel war es, einen Aktionsplan für das Jahr 2020 zu erarbeiten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gemeinsam haben sich die Akteure auf 17 Maßnahmen geeinigt, die im kommenden Jahr bearbeitet und umgesetzt werden sollen.

Gestartet werden soll gleich zum Jahresbeginn 2020: Mit einer gemeinsamen „Knut“-Aktion soll die Entsorgung der restlichen Weihnachtsbäume zu einem echten Event werden. Weitere Schritte sind geplant, und auch bestehende Aktionen wie den alljährlichen Frühjahrsputz wollen alle Akteure tatkräftig unterstützen. Um das Wohnumfeld ansprechender zu gestalten, sollen zudem in einem Pilotprojekt eingezäunte Plätze für den Sperrmüll entstehen, sodass dieser nicht mehr im Stadtteil verstreut abgelegt wird. (A.Rütenik)