Sportforum Am Schlaatz: Preisträger des Architekturwettbewerbs gekürt

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// 19.06.2020 // Jasmin Richter

Die Beigeordnete für Bildung, Jugend, Kultur und Sport der Landeshauptstadt Potsdam, Noosha Aubel, hat am 16. Juni 2020 gemeinsam mit dem Werkleiter des Kommunalen Immobilien Service, Bernd Richter, und Marcel Adams als Vertreter der Wettbewerbsjury die Sieger des Architekturwettbewerbs für das neue Sportforum Am Schlaatz vorgestellt. Sieger des Wettbewerbs ist der Entwurf der Büros huber staudt architekten bda | Dipl.-Ing. Arch. C. Huber und Dipl.-Ing. Arch. J. Staudt aus Berlin. Bis zum Jahr 2024 soll der Neubau des Sportzentrums durch den Kommunale Immobilien Service realisiert werden.

Der Kommunale Immobilien Service (KIS) beabsichtigt im Stadtteil Am Schlaatz ein Sportforumsgebäude für Schul- und Freizeitsport neu zu errichten und die Außensportflächen teilweise umzugestalten, neu zu bauen oder zu sanieren. Dafür wurde, in Zusammenarbeit mit dem Bereich Stadterneuerung der Stadtverwaltung, ein hochbaulicher Realisierungswettbewerb für das Sportforumsgebäude mit einem integrierten, städtebaulich-landschafts-planerischen Ideenteil für die nachhaltige Entwicklung der Spiel-, Sport- und naturräumlichen Freiflächen sowie für die soziale und technische Infrastruktur durchgeführt.

Im Detail ist deshalb geplant, die vorhandene Turnhalle komplett zurückzubauen und stattdessen für den Schulsport zwei Zweifachhallen nach DIN 18032 zu errichten, die auch von Vereinen genutzt werden können (Fechten, Inline-Skater-Hockey / Rollkunstlauf, Fußball). Darüber hinaus sollen zusätzliche Flächen für die Sportarten Judo, Ringen, Gewichtheben und Bouldern mit den dazu gehörigen Sozialeinheiten und Vereinsräumen ergänzt werden.

Der gesamte Bereich um die Gesamtschule Am Schilfhof soll zum „Sportforum Am Schlaatz“ aufgewertet werden. Das neue Sportforumsgebäude soll vorrangig im räumlich-funktionalem Zusammenhang mit der Gesamtschule Am Schilfhof stehen. Die Realisierung des Sportgebäudes muss so möglich sein, dass die alte Bestandshalle bis zur Fertigstellung einer Zweifachhalle in Nutzung bleiben kann. Nach Abschluss der Baumaßnahme wird die Bruttogrundfläche voraussichtlich bei ca. 7800 m² liegen.

Der Planungsbeginn ist für den August 2020 geplant. Baubeginn ist nach vorläufigem Stand für Ende 2021 oder Anfang 2022 vorgesehen. Die komplette Fertigstellung wird aktuell für das Frühjahr 2024 vorgesehen. Allerdings steht die Umsetzung unter dem Vorbehalt der Klärungen zur Verlegung von bestehender Wasserleitungsinfrastruktur. Aktuell plant der Kommunale Immobilien Service mit einem Gesamtvolumen für das Gesamtprojekt von 11,7 Millionen Euro.

In der Jurybegründung zum Siegerentwurf heißt es: „Die Arbeit verfügt über sehr hohe Qualitäten hinsichtlich Städtebau, Architektur, Funktionalität und Nachhaltigkeit und bietet damit eine gute Grundlage für die Realisierung. Sie vernetzt die Elemente des städtebaulichen Kontextes und setzt einen neuen positiven Akzent.“

Quelle: Fachbereich Presse und Kommunikation der Landeshauptstadt Potsdam

Foto: Josephine Braun