Wir machen Schlaatz

Alle Informationen und Neuigkeiten rund um den Schlaatz-Prozess
finden Sie unter wir-machen-schlaatz.de

Das Ziel ist klar: Der Schlaatz soll schöner werden. Bis dahin ist es ein weiter Weg. Welche Schritte bislang in diese Richtung getan wurden, lesen Sie hier.

2022

Juni

In einer vorangegangenen Ausstellung, die am Mittwoch, 15. Juni, sowie am Donnerstag, 16. Juni, zu sehen war, konnten die Schlaatzerinnen und Schlaatzer alle drei Entwürfe noch einmal begutachten und ein Meinungsbildabgeben. In der 3. Dialogrunde stellten die Planerteams am 18. Juni im Bürgerhaus am Schlaatz ihre weiterentwickelten Entwürfe der Öffentlichkeit vor. Mehr als 50 Personen waren anwesend und diskutierten gemeinsam über die Entwürfe. Dabei überzeugte der Entwurf von Octagon Architekturkollektiv und GM013 Landschaftsarchitektur mit einer behutsamen und durchdachten Ergänzung des Bestands und einer guten Qualität der Innenhöfe und öffentlichen Freiräume.

Mai

Präsentation der Pläne

Im 2.Dialog präsentierten die Planerteams ihre Entwürfe für Schlaatz_2030.Für alle Schlaatzer:innen, die den 2 Dialog verpasst haben, gibt es hier die Präsentationen zum Anschauen.

April

Am Mittwoch, den 27. April sind einige interessierte und stimmungsgeladene Bürger:innen der Einladung von PlanLabor zu einem Stadtteilrundgang durch den Schlaatz gefolgt. Stabstellenleiter für Energie, Umwelt und Stadtteilentwicklung Gregor Heilmann von der ProPotsdam sprach mit den Anwohner:innen über die Entwürfe für Schlaatz_2030 an verschiedenen Standorten im KIEZ. Die Stadtteilwanderung ist ein Auftakt der Wohnungsunternehmen, mit den Schlaatzer:innen in den direkten Dialog zu gehen. Viel Klärungsbedarf wird es noch geben, um auch die Interessen der Schlaatzer:innen in den Plänen zu berücksichtigen.

Am Samstag, den 9. April waren die Schlaatzer:innen eingeladen, gemeinsam mit den Planerteams, an den Modellen für den Schlaatz zu arbeiten. In zwei Workshop-Runden wurden die Entwürfe der Planerteams unter den Gesichtspunkten Freiraum und Mobilität, Wohnen und Wohnumfeld sowie Leben, Einkaufen und Arbeiten gemeinsam diskutiert. Die Anwohner:innen haben diese Möglichkeit, ihre Meinung zu sagen, dankbar angenommen. Das Bürgerhaus war voll und die Stimmung kontrovers und dialogbereit. Es gab viel Zündstoff für Diskussionen und eine Menge Optimismus Richtung Zukunft.

Die aktuellen Entwürfe können im PlanLabor | Falkenhorst 14 zu den Öffnungszeiten oder nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden. PlanLabor Schlaatz

März 

Ausstellung im Bürgerhaus. Hier besteht die Möglichkeit, sich die überarbeiteten Entwürfe anzuschauen und von den Kolleginnen des Planlabors erklären zu lassen.

Februar

Start der Dialogrunden - Die Entwürfe gehen in die nächste Runde. Schlaatzer:innen haben in der ersten Dialogrunde am Montag, 28. Februar, die Möglichkeit, Ihre Fragen und Anregungen zu den Planungen direkt mit den Planer:innen und der Jury zu besprechen. In einer Hybridveranstaltung wird die Veranstaltung via LiveStream im erlenhof 32 und im Friedrich-Reinsch-Haus und über You Tube übertragen. Die Entwürfe werden durch die Planer vorgestellt, Teilnehmende können weitere Hinweis geben und diskutieren.

Januar

Ausstellung der drei besten Entwürfe im Wettbewerbsverfahren im Bürgerhaus vom 14.01.-27.01.2022.

Ein Preisgericht aus Fachleuten unter Teilnahme von Stadtteilakteuren und Schlaatzer:innen wählt die drei besten städtebaulich-freiraumplanerischen Entwürfe im Wettbewerbsverfahren für den Schlaatz aus. Mit den drei Entwürfen wird in der 2. Phase des Masterplanverfahrens unter breiter Beteiligung weitergearbeitet.

2021

Dezember

Ausstellung zum Masterplanverfahren: Interessierte Bürger:innen und Fachleute können die Entwürfe schon vor der Wettbewerbsentscheidung durch die Jury besichtigen und bewerten.

September

Das „Bündnis Am Schlaatz“ lädt alle Schlaatzer:innen zu einer Beteiligungsveranstaltung im Rahmen eines Stadtteiltreffens ein. Themen sind unter anderem die Schwerpunkte im bevorstehenden Wettbewerbsverfahren für die Weiterentwicklung des Schlaatzes und die Möglichkeiten der Bewohner:innen des Stadtteils, sich in den Planungsprozess einzubringen.

August

Zur Vorbereitung auf das anstehende Masterplanverfahren am Schlaatz wird eine Umfrage zu den Interessen der Bewohner:innen durchgeführt.

Mithilfe der Umfrage soll im Vorfeld in Erfahrung gebracht werden, welche Themen besonders Interessant sind und wie Bewohner:innen informiert und mitwirken möchten.

2020

Februar

Zukunftslabor: Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der ansässigen Wohnungsunternehmen und sozialen Einrichtungen, die Revierpolizei, Streetworker sowie engagierte Bewohnerinnen und Bewohner des Schlaatz diskutieren an drei Tagen im Februar im Bürgerhaus Schlaatz Themen und Schwerpunkte für den Stadtteil. Zum Zukunftslabor Schlaatz_2030 eingeladen hatten die Mitglieder des im vergangenen November geschlossenen „Bündnis Am Schlaatz“. Ziel des Zukunftslabors ist es, im Rahmen des anstehenden Masterplanverfahrens einen gemeinsamen Auftakt mit verschiedenen im Schlaatz tätigen Akteuren zu finden. In drei Workshops erarbeiten die Teilnehmer:innen unterschiedliche Zukunftsszenarien, um sich anschließend auf ein favorisiertes Zukunftsmodell zu einigen. Das Ergebnis wird unter dem Leitbild „Moderne Heimat Schlaatz“ zusammengefasst.

Im ersten Workshop erarbeiten die Teilnehmer Einfluss- und Schlüsselfaktoren, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen. Dazu gehören Aspekte wie Nachbarschaft, Begegnung und Treffpunkte, die Versorgung mit sozialem Wohnraum, aber auch die Teilhabe und Chancengleichheit für alle Bewohner des Stadtteils. Im zweiten Workshop werden für all diese Komponenten mögliche Zukünfte erarbeitet, am dritten und letzten Workshop-Tag schließlich die letzten Schritte für unterschiedliche Zukunftsszenarien, um sich anschließend in einem breiten Konsens auf ein favorisiertes Zukunftsmodell zu einigen.

2019

Mai

Stadtteilwanderung mit dem Oberbürgermeister: Begleitet wird Mike Schubert von Vertretern des Arbeitskreises StadtSpuren. Während des Spaziergangs haben Bürger:innen die Gelegenheit, sich mit ihren Anliegen direkt an das Stadtoberhaupt zu wenden. So wird kritisiert, dass viele Flächen durch Müll und Hundekot verdreckt würden. Mit der Umgestaltung des Hofes am Biberkiez habe der Durchgangsverkehr und die damit verbundenen illegalen Sperrmüllablagerungen immerhin schon deutlich gesenkt werden können, so die Vertreter von StadtSpuren. In Zusammenarbeit mit der Stadtentsorgung Potsdam (STEP), dem Ordnungsamt und dem Grünflächenamt wolle man verstärkt gegen die Vermüllung des Stadtteils vorgehen.

Auch die Schaffung neuer Wohngebäude im Stadtteil wird angesprochen. Manche Bürger zeigen sich besorgt, dass bei einer Verdichtung des Schlaatzes die Aufenthaltsqualität der Freiräume leiden könnte. Oberbürgermeister Schubert versichert, dass die Bürger in den weiteren Planungsprozess mit eingebunden werden.

Die Vertreter der Wohnungsunternehmen legen dar, dass der Neubau die Schaffung von neuem, aber auch differenzierten Wohnraum ermöglichen würde. So könnte man Jung und Alt, Familien und Singles die passenden Wohnungen bieten. Pläne für Neubauten und Aufstockungen gebe es derzeit jedoch nicht. Die ProPotsdam bereite die Sanierung der ersten 177 Wohnungen am Binsenhof 2-8, dem Bisamkiez 2-6 und dem Wieselkiez 6 vor.

November

„Bleiben wollen statt bleiben müssen“: Die am Schlaatz ansässigen Wohnungsunternehmen des Arbeitskreises StadtSpuren, die kommunale ProPotsdam sowie die Wohnungsgenossenschaften pbg, „Karl Marx“ und PWG 1956 und die Stadtverwaltung haben die Kooperationsvereinbarung „Bündnis am Schlaatz“ unterzeichnet. Die Vereinbarung regelt die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wohnungsunternehmen bei der sozialverträglichen und klimaneutralen Weiterentwicklung des Schlaatz bis 2030. In der Kooperationsvereinbarung sind elf Aufgaben formuliert, die die gemeinsamen Vorhaben beschreiben. Dazu gehören zum Beispiel die Erarbeitung eines integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) und integrierten Masterplanverfahrens genauso wie die Aufwertung der öffentlichen und privaten Freiräume und Verkehrsflächen sowie die Modernisierung des Wohnungsbestands ohne Verdrängung der derzeitigen Anwohnerschaft. Zudem sollen eine vielfältige Nutzungsmischung erreicht und neue Arbeitsmöglichkeiten im Stadtteil geschaffen werden.

„Bleiben wollen statt bleiben müssen“ – unter diesem Motto möchte das Bündnis am Schlaatz Folgendes schaffen:

•             einen zukunftsorientierten und modernen Stadtteil

•             eine Vielfalt an Lebensperspektiven

•             eine hohe Wohnqualität,

•             eine bedarfsgerechte Infrastruktur und

•             diskriminierungsfreie Lebensbedingungen.

2018

Mai

Akteurskonferenz I: Auf Einladung der Landeshauptstadt Potsdam und in Kooperation mit dem Arbeitskreises StadtSpuren treffen sich alle jene Akteure, die mit dem Schlaatz in irgendeiner Weise zu tun haben. Angefangen bei den unterschiedlichen Fachbereichen der Verwaltung über die Wohnungsunternehmen des Arbeitskreises bis hin zu den sozialen Trägern. Aber auch die Energie und Wasser Potsdam GmbH und Stadtentsorgung Potsdam GmbH beteiligen sich an der Diskussion zur Zukunft des Stadtteils. Ziel dieser Konferenz ist es, die Umsetzung des derzeit in Bearbeitung befindlichen Verstetigungskonzeptes im Rahmen des Programms Soziale Stadt mit den darin aufgestellten Zielsetzungen anzugehen und die Maßnahmen zu konkretisieren, aber auch Ergänzungen vorzunehmen. Dieses Integrierte Entwicklungskonzeptes fungiert als Rahmen für die Koordinierung der fachübergreifen Herausforderungen. Die Akteurskonferenz dient zum gemeinsamen Austausch über die aktuellen Probleme und zukünftigen Herausforderungen und soll die für eine integrierte Umsetzung notwendigen Stellen und handelnden Akteure vernetzen.

Die bereits zusammengetragenen Zielstellungen und Maßnahmen für die integrierte Entwicklung des Stadtteils werden während der Konferenz in moderierten Arbeitsgruppen (Wohnen und Infrastruktur, Stadtteilleben, Energie/Klima/Mobilität, Lokale Ökonomie, Partizipation, Freiraum etc.) besprochen und deren Umsetzung konkretisiert.

2017

Februar

Die am Schlaatz tätigen Wohnungsunternehmen befürworten ein Planungsverfahren mit öffentlicher Beteiligung, um Schwerpunkte der künftigen Entwicklung zu diskutieren und festzulegen. Dabei sollen soziale, wohnungswirtschaftliche und bauliche Aspekte in einer Gesamtstrategie berücksichtigt werden. Ziel des Planungsverfahrens ist es, für den Schlaatz eine Vision zu erarbeiten, die an Attraktivität und Kraft der Gartenstadtidee für Drewitz gleichkommt. Diese Vision soll sich in einem Leitbild und in einem Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept ausdrücken.

Oktober

Visionenwerkstatt „Schlaatz 2030“: In Kooperation mit der Landeshauptstadt Potsdam und den Stadtteilakteuren und finanziert durch die im Arbeitskreis StadtSpuren zusammengeschlossenen Wohnungsunternehmen wurde über vier Tage ein Wettbewerb mit vier interdisziplinären Teams durchgeführt: Kiezbunt, einem interdisziplinären Zusammenschluss von privaten Personen, die mit Potsdam verwurzelt sind, das junge raumgestaltende Büro BAO – Besondere Aufgaben Organisation, die experimentelle Tinyhouse University sowie das renommierte international agierende Büro Drees & Sommer, das über langjährige Erfahrungen in der Standort- und Projektentwicklung verfügt.

Aufgabenstellung war es die Themenfelder Städtebau, Stadtteilarbeit, Freiraumplanung, Klimaschutz sowie Beteiligung als Eckpunkte einer integrierten Entwicklungsstrategie für den Stadtteil zusammenzuführen. Die Inhalte des Bündnisses beruhen auf diesen Ergebnissen und zielen auf die Fortsetzung der Beteiligung von Akteuren und die Teilhabe der Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort ab. „Unsere Vision ist eine Stadt für alle in einer Stadt für alle“

2016

Februar

Der Arbeitskreis StadtSpuren beschließt sich dafür einzusetzen, dass das Förderprogramm „Soziale Stadt“ am Schlaatz erhalten bleibt.

April

Fachgespräch zur Entwicklung am Schlaatz: Veranstalter des Fachgesprächs waren der Arbeitskreis StadtSpuren und der Verein Soziale Stadt Potsdam e.V., unterstützt von der Landeshauptstadt Potsdam.

Juni

Nachbarschaftskonferenz: Das Friedrich Reinsch Haus und das Bürgerhaus am Schlaatz laden zur Nachbarschaftskonferenz. Unterstützt werden sie dabei vom Quartiersmanagement und dem Arbeitskreis StadtSpuren.

November

Die Fachhochschule Potsdam führt das Projekt „Schlaatz mittendrin“ mit Studierenden durch.  Im Rahmen ihres Studiums forschen sie innerhalb der Werkstatt nach Gründen für das oft schwierige Verhältnis der Schlaatzer:innen zu ihrem Stadtteil und danach, was tatsächlich dran ist am schlechten Image des Kiezes.

2015

November 

Der Arbeitskreis StadtSpuren fasst den Beschluss eine Stadtteilkonferenz am Schlaatz durchzuführen. Gleichzeitig „soll bei der Landeshauptstadt Potsdam und beim Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung“ die Möglichkeit einer Reaktivierung des Programms „Soziale Stadt“ im Schlaatz recherchiert,“ werden.